Buchbewertung: 'The Wave'

Veröffentlicht auf 9. März 2015

Buchbewertung: 'The Wave'

Strength through discipline.
Strength through community.
Strength through action.

Motto der "Welle"

Wir haben "The Wave" (dt. "Die Welle") im Englischunterricht gelesen, deshalb auch auf englisch und diese wundervolle Schulbuchausgabe die ihr oben gesehen habt. Summer, Pearl und ich haben das Buch also auch nur bedingt freiwillig gelesen, so schlimm wie andere Bücher die man im Unterricht liest ("Kleider machen Leute", "Der Schimmelreiter", "Die Gewehre der Frau Carrar", "Kabale und Liebe", "Mutter Courage und ihre Kinder") war es allerdings nicht, sondern eigentlich ganz gut.

Inhalt:

Eigentlich fängt alles als Experiment an einer amerikanischen High School an. Ben Ross ist Englischlehrer an der Gordon High. Als die Klasse den Nazionalsozialismus in Deutschland durchnimmt verstehen die Schüler nicht wie so etwas überhaupt passieren konnte. Um den Schülern das Gefühl von Unterdrückung, Gehirnwäsche und vor allem Beeinflussung durch eine bestimmte Ideologie und auch Propaganda näher zu bringen startet Ben Ross ein Experiment. Anfangs sollen die Schüler nur lernen "richtig" zu sitzen, Fragen kurz und knapp zu beantworten, dann bekommt der Kurs einen Namen, nennt sich nun "Die Welle". Die Mitglieder sollen sich mit einem Salut grüßen und das Motto verinnerlichen. Viel zu schnell gerät das harmlose Experiment außer Kontrolle, zerstört Freundschaften und geht einfach einen Schritt zu weit.

Meinung:

Natürlich muss man sich für dieses Thema interessieren wenn man "The Wave" freiwillig lesen will, denn es ist nicht unbedingt mega spannend und total schön geschrieben. Diesen Schulbuchcharakter merkt man ihm sehr deutlich an. Die Kapitel sind kurz, das Englisch sehr leicht. Auch wird recht deutlich, dass man Menschen mit diesem Buch eine klare Botschaft vermitteln will, das Handeln der Figuren ist recht klischeehaft, jeder hat eine klar definierte Rolle im Buch, man bekommt wenig über die Charaktere mit was nicht nötig für die Handlung ist und auch wie die Kapitel aufgeteilt sind wird klar, dass man eine Message in eine Story packen will, ohne dabei auch nur eine Seite für Hintergrundinfos oder literarische Ergüsse opfern zu wollen. Das Buch ist recht kurz (nicht mal 100 Seiten) und auch die Kapitel liest man schnell weg. Aber so richtig packen tut es einen dann doch nicht. Anfangs läuft es schleppend an, es gibt nicht den richtigen Höhepunkt und am Ende ist es recht schnell vorbei.

Fazit:

Potiental wäre auf jedenfall mehr drin gewesen. Die Story ist interessant, auch dass es auf einer wahren Begebenheit beruht ist mal etwas anderes. Doch leider ist es im Endeffekt eher langweilig und nicht wirklich mehr als ein Buch das man Nebenbei, oder wie wir halt im Unterricht liest, und doch recht schnell vergisst. Meiner Meinung nach wirklich Schade...

May

Geschrieben von May

Veröffentlicht in #Buchbewertung

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