Buchbewertung: 'Margos Spuren'

Veröffentlicht auf 16. September 2014

Buchbewertung: 'Margos Spuren'

Margo hat Rätsel immer geliebt. Und bei allem, was später passierte, wurde ich den Gedanken nicht los, dass sie Rätsel vielleicht so liebte, dass sie selbst zu einem wurde.


S. 13

Inhalt:

Schon als kleiner Junge war Quentin in die schöne, wilde Margo verliebt, und schon damals war sie ihm ein Rätsel: Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie – niemand wirkte urplötzlich so unnahbar. Und so ist es geblieben. Der schüchterne Quentin kann die beliebte, von Gerüchten umrankte Margo nur aus der Ferne bewundern. Bis sie plötzlich vor seinem Fenster steht und ihn um Hilfe bittet: Für eine Nacht wirft Quentin alle Ängste über Bord und wird Teil des Margo-Universums. Doch am nächsten Tag ist Margo verschwunden. Um sie wiederzufinden, muss Quentin sein Leben auf den Kopf stellen und jeder noch so geheimnisvollen Spur folgen, die sie hinterlassen hat. Es sind Spuren, die ihn zu einem fremden Leben führen, das so ganz anders ist, als er sich je erträumt hat.

Meinung:

Das zweite Buch von John Green kann ich mit seinem ersten, und nachfolgenden absolut vergleichen. Alle haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind einfach schön, in ihrer Sprache überzeugend und literarisch herausragend. Es sind Bücher, die man nicht weglegen kann, bevor man das Ende gelesen hat, Bücher die man liebt, Bücher die man gerne einem Freund leiht, um sie mit ihm zu teilen.

Green erzählt in „Margos Spuren“ eine anmutende, nachfühlbare Geschichte eines jungen Mannes, der auf dem Weg sich selbst zu finden, erst einmal seine Liebe Margo finden muss. Dieser Roman ist gespickt mit brillanten Dialogen, überraschenden Wendungen und einem Protagonisten, den man von Anfang an liebt. „Margos Spuren“ ist zurecht für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden. Green braucht keine große Effekthascherei um etwas mit seinem Werk zu erreichen. Sein Werk ist einfach und dies ist vollkommen genug. Mich überkam beim Lesen das Gefühl, dass diese Geschichte etwas Elementares bedeutet, einen tieferen Sinn besitzt und die Kraft hat, in unseren Köpfen etwas Außergewöhnliches zu bewirken. Wenn man dieses Buch in die Hand nimmt, liest man es innerhalb weniger Stunden durch.

Fazit:

„Margos Spuren“ ist reine Poesie, die man wieder und wieder erleben möchte. Doch so etwas und in dieser Form ist nur mit John Green möglich, was nur für seine Qualität als Autor spricht, und was wir auch in seinen Werken „Eine wie Alaska“ und „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ bewundern dürfen.

Ich kann diesen Roman einfach nur empfehlen, denn dieses Buch MUSS man gelesen haben.

Ich hoffe, meine erste Rezension hat euch gefallen.

Summer♥

Geschrieben von Summer

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