(Hör-)Buchbewertung: 'Eleanor und Park'

Veröffentlicht auf 30. Oktober 2016

Quelle: http://audiobookrex.com/Images/Covers/Uploaded/768x701/78244_768.jpg

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Während der Schulzeit zu lesen, fällt mir persönlich oft schwer. Zwischen den Ferien falle ich oft in Art Leseblockade und lese so gut wie gar nicht. Was mir in letzter Zeit dabei geholfen hat sind Hörbücher. Ich höre sie wenn ich zu müde bin um noch zu lesen, beim Zähneputzen, kochen, aufräumen und schminken. Immer wenn ich Zeit hab. Meistens sind Hörbücher jedoch recht teuer, meiner Meinung nach und um ehrlich zu sein, stelle ich mir eigentlich lieber richtige Bücher ins Regal. Wenn ihr aber mal auf YouTube schaut findet ihr so einige, ich war auch mal in der Bibliothek und hab mir einige Hörbücher ausgeliehen. So kann man günstig Bücher hören.

Nun aber zu "Eleanor und Park". Rainbow Rowell und vor allem "Eleanor und Park" ist wahrscheinlich vielen die viel im Bereich YA Contemporary lesen ein Begriff. Es hat auch wirklich die typischste aller Contemporary Geschichten die man sich so vorstellen kann und lässt dabei auch wirklich kein Klischee aus.

Eleanors Familie ist alles andere als perfekt. Sie lebt mit ihrer Mutter und deren neuen Freund mit ihren Geschwister in einem kleinen Haus in einer echt miesen Gegend. Rote Haare, nicht sehr hübsch und ein wenig dick, so wird Eleanor beschrieben und das macht sie zum Außenseiter. Im Schulbus lernt sie Park kennen. Bei ihm herrscht heile Welt, aber er fühlt sich ein wenig außen vor, weil seine Mutter Koreanerin ist und er das einzige asiatische Kind in der Gegend ist. Meiner Meinung nach mussten diese erzwungenen Klischees echt nicht sein, man merkt der Story auch sehr an, dass sie selbst irgendwie gar nicht daran glaubt, dass Eleanor und Park wirklich Außenseiter sind. An sich ist die Geschichte von Eleanor und Park aber ganz nett, auch wenn (ohne zu spoilern) nicht sehr viel passiert. Es ist halt ein Contemporary.

Ich muss sagen, dass ich mich oft zu alt für das Buch gefühlt hab, als wäre es eher Middle Grade. Ehrlich gesagt, würde ich das Buch aber auch keinen jüngeren Kindern/Mädchen empfehlen. Denn es gibt nicht gerade den riesigen Push fürs Selbstbewusstsein oder "lehrt" Weltoffenheit. Das ist ja auch echt nicht so schlimm, aber es ist mir halt recht negativ aufgefallen. Es spielt aber auch glaube ich in den 90er oder so, obwohl es auch dann nicht sehr gerechtfertigt ist. Ich versteh einfach nicht so ganz warum es so ein Aushängeschild für dieses Genre ist. "Eleanor und Park" war echt nett, aber mehr auch nicht. Hätte ich es als Buch gelesen, dann hätte das wahrscheinlich ewig gedauert. Wahrscheinlich ist Contemporary aber auch einfach nicht mehr ganz mein Genre.

May♥

Geschrieben von May

Veröffentlicht in #Buchbewertung

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