Buchbewertung: 'All The Bright Places'

Veröffentlicht auf 3. Januar 2016

Buchbewertung: 'All The Bright Places'

You are all the colors in one, at full brightness.

Wie schon in meinem Wrap-up für 2015 berichtet habe ich endlich "All The Bright Places" von Jennifer Niven gelesen. Eine Zeit lang wurde dieses Buch auf allen möglichen sozialen Netzwerken ziemlich gehyped, sogar als das neue "The Fault In Our Stars" gehandelt. Das und der Fakt, dass es mich auch so ziemlich angesprochen hat, hat mich dazu gebracht es zu lesen. Aber fangen wir vielleicht einfach mal beim Inhalt an. In "All The Bright Places" geht es um Violet Markey und Theodore Finch, die durch ein Schulprojekt mehr Zeit miteinander verbringen und durch Indiana wandern. Denn in dem U.S. Geografie Projekt geht es darum den Staat in dem sie leben zu erkunden und somit verbringen Violet und Finch viel Zeit damit interessante Orte zu erkunden und rumzufahren. Und irgendwie kommen sie sich dabei näher, obwohl sie beide eigentlich total unterschiedlich sind. Violet ist ziemlich beliebt an der Schule, einfach atemberaubend, sie schreibt gerne und macht sich viele Gedanken um die Zukunft. Doch seitdem ihre Schwester Eleanor bei einem Autounfall starb ist sie nicht mehr sie selbst. Finch ist der Freak der Schule, ein Einzelgänger der immer neue Persönlichkeiten erfindet. Während Finch eigentlich nicht mehr leben will, lernt Violet durch ihn erst wieder was das Leben wert ist.

Ja die Geschichte klingt am Anfang irgendwie erstmal recht außergewöhnlich und speziell, aber ich fand die Idee echt toll und irgendwie zauberhaft. Violet hatte ich von Anfang an ins Herz geschlossen, sie war echt sympathisch und nachvollziehbar. Mit Finch war es am Anfang schwer, ich fand ihn irgendwie richtig seltsam und mochte ihn nicht, aber später konnte ich auch ihn mehr leiden, was dem Buch natürlich auch besser tat. Die Story an sich dreht sich wirklich viel um dieses Projekt, was eigentlich ganz interessant ist, aber ansonsten nur so die Nebenhandlung. Die Kapitel sind abwechselnd aus Violets und Finchs Sicht erzählt, sodass man immer mal eine andere Sicht auf die Dinge bekommt. So hat mir das Buch insgesamt recht gut gefallen, der Anfang war ein wenig schwer, aber vor allem das Ende hat doch noch was rausgeholt. Als das neue "TFIOS" würde ich es trotzdem nicht bezeichnen, obwohl es schon ein wenig wie eine Mischung aus "TFIOS" und vielleicht "Paper Towns" war wenn wir schon so beim Vergleichen sind. Ich will auch wirklich nicht zu viel vorwegnehmen, denn ich finde, nicht ohne Grund steht auf dem Buchrücken so gut wie nichts drauf. Es ist einfach so ein Buch wo es am Besten ist sich überraschen zu lassen.

Ich fand "All The Bright Places" war echt mal ein bisschen was erfrischendes im YA Contemporary Genre und ist durchaus zum Weiterempfehlen, auch wenn ich langsam Contemporary etwas satt hab und es mich wahrscheinlich deshalb nicht durchgehend so überzeugt und gefesselt hat. Aber es war wirklich schön geschrieben, man konnte viel daraus mitnehmen und es war wirklich ein süßes Buch.

Seit dem 28.12.2015 ist "All The Bright Places" unter dem deutschen Titel „All die verdammt perfekten Tage“ erhältlich.

May♥

No more winter at all. Finch, you brought me spring.

Geschrieben von May

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