Filmtipp: 'Die Entdeckung der Unendlichkeit'

Veröffentlicht auf 18. August 2015

Filmtipp: 'Die Entdeckung der Unendlichkeit'

Jaja, der Film lief schon vor einer halben Ewigkeit im Kino und nun ist sogar schon die DVD raus, aber bevor ich ihn für euch reviewe wollte ich ihn gerne noch einmal gucken und dazu bin ich erst jetzt bekommen. Aber nichtsdestotrotz gibt es jetzt für euch die Review zu "Die Entdeckung der Unendlichkeit" (Originaltitel: "The Theory of Everything").

Dieser Film basiert auf der wahren Geschichte des theoretischen Physikers und Astrophysikers Stephen Hawking, den sicher einige von euch kennen. Die Handlung des Films setzt ca. in den 1960er ein, als Stephen an der Cambridge Universität studiert und sich noch sehr unschlüssig ist über welches Thema er promovieren will. Als sein Professor Dennis Sciama (David Thewlis) mit zu einem Vortrag über Singularitäten nimmt kommt Stephen auf die Idee was wäre wenn man die Zeit zurückdrehen könnte. In der folgenden Zeit entwickelt er an der einen Formel womit man den Anfang als auch das Ende der Zeit berechnen kann. 1966 wird er mit dieser Arbeit Dr. der Physik. In seiner Zeit an der Uni lernt er seine spätere Frau Jane kennen, die ihm in den folgenden Jahren eine große Stütze ist. Denn bei einem Sturz wird Stephen eine Motoneuron-Krankheit (ALS) diagnostiziert, diese Krankheit ruft Muskelschwäche und -schwund hervor, weshalb es ihm mit der Zeit nicht mehr möglich ist sich selbst zu bewegen. Den Film über begleitet man Jane und Stephen, die einfach wundervoll authentisch gespielt werden von Felicity Jones und Eddie Redmayne, in ihrer Ehre, Stephens Krankheit sowie seiner Arbeit.

Der Film schafft es einfach toll eine wahre Geschichte zu vermitteln, die interessant und toll Inszeniert worden ist. Vor allem wird die Handlung natürlich getragen von den beiden Hauptdarstellern, die beide für den Oscar nominiert worden sind, aber nur Eddie hat ihn, wie man sagen muss sehr verdient, gewonnen. Generell hat der Film einige Nominierungen und Preise abgeräumt. Schön ist einfach wie nah es doch an der wahren Story sein soll und wie man es trotzdem manchmal vergisst, Eddie Redmayne spielt die Krankheit einfach so überzeugend, dass man sich kaum vorstellen kann, dass er ein gesunder junger Mann ist. Der Film ist sehr ergreifend, aber auch romantisch und schön mit anzusehen, vor allem de Stephen nie den Willen zu leben verloren hat und auch als er die Fähigkeit zu sprechen verloren hat, nie um einen lustigen Spruch verlegen war. Toll untermalt ist das ganze auch mit toller Musik und die Kulissen sind wirklich herrlich.

Ich kann euch den Film wirklich nur empfehlen, auch wenn man sich nicht für Physik interessiert. Denn er ist einfach toll gespielt und es ist eine wirklich tolle Geschichte, über faszinierende echte Menschen. Und ja der Film ist an manchen Stellen vielleicht nicht so leicht mit anzusehen, aber an anderen ist er dafür umso schöner.

Wie gesagt "Die Entdeckung der Unendlichkeit" ist schon auf DVD erhältlich. Seht euch unten gerne mal den Trailer an, da kommt die genaue Story vielleicht noch ein bisschen besser rüber als ich sie erklären konnte.

May♥

Geschrieben von May

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